Noch ist es nicht so weit. Bis Weihnachten oder bis zum ersten Advent ist es noch eine ganze Weile hin. Dennoch habe ich mich entschlossen jetzt schon ein paar ausführliche und hoffentlich hilfreiche Artikel über
Plätzchen Backen zu schreiben.
Dieser Anleitung soll in ersten Linie Neulingen beim
Plätzchen backen helfen. Ich habe das erste mal vor zwei Jahren
Plätzchen gebacken und anfänglich hatte ich noch meine liebe Not. Und das nicht nur bei der richtigen Zubereitung eines
Mürbeteig.
Der Mürbeteig oder Mürbteig
Der
Mürbeteig ist die Grundlage vieler Plätzchen. Manchmal ist er etwas abgewandelt. Mal kommt etwas Schokolade, mal ein paar geriebene Nüsse oder Mandeln rein. Je nach Art der Herstellung wird der Mürbeteig auch Hackteig oder Knetteig genannt.
Problematisch wird es wenn der Mürbeteig durch das vermengen mit der Hand warm wird. Dann wird er brüchig oder "brandig". Um das zu vermeiden werden die Zutaten des Mürbeteig mit einem Messer auf dem Mischbrett gehackt und anschliessend nur kurz mit der Hand zu einem glatten Teig vermischt. Vor dem Mischen kann man die Hände unter kaltes Wasser kurz abwaschen. Dann sind sie kühl und der Teig wird eben nicht warm.
Die drei
Grundzutaten des Mürbeteig sind Mehl, Fett und Zucker. Die Mengenangaben können zwar variieren, es gibt jedoch ein paar einfach zu merkende Mengenverhältnisse.
Einfacher Mürbeteig
Der einfache Mürbeteig setzt sich zusammen aus der Hälfte der Mehlmenge Butter und der der Buttermenge Zucker. Also ein Mischungsverhältnis von 4:2:1. Ein paar Beispiele zur Verdeutlichung:
300 gr Mehl
150 gr Butter
75 gr Zucker
Feiner Mürbeteig
Der feine Mürbeteig hat das Mischungsverhältnis 3:2:1. Also
300 gr Mehl
200 gr Butter
100 gr Zucker
Und dann gibt es noch den deftigsten aller Mürbeteige. Dieser hat Mischungsverhältnis von 1:1:1. Sprich gleicher Anteil aller Zutaten. Ne echte Bombe eben ;)
Mürbeteig beim Backen
Die Formen oder Bleche welche beim Backen des Mürbeteig verwendet werden sollten am besten kalt sein. Wenn ihr also viele Plätzchen an einem Tag backen wollt, immer die verwendeten Bleche zum Abkühlen rausstellen.
Für die Bleche sollte man Backpapier verwenden. Weder die Bleche noch die Formen mit Butter fetten. Gefettete Formen oder Bleche führen dazu, dass die Plätzchen an den Rändern ausfliessen.
Der Mürbeteig sollte goldgelb gebacken werden. Ist er zu hell schmeckt er mehlig und teigig, ist er zu dunkel wird er schnell bitter. Die Ofentemperatur sollte bei ca 180 bis 200 Grad liegen.
Tipps und Hiweise
Für Mürbeteig immer feinen Zucker verwenden. Der grobe schmilzt erst beim Backen und hinterlässt Flecken. Manchmal wird der Teig dadurch auch hart.
Bei Ausrollen des Mürbeteig kann man sich helfen damit nicht alles klebt und man unnötig viel Mehl verschwendet. Einfach den Teig zwischen zwei Frischhaltefolien mit dem Nudelholz ausrollen. Klappt super und der Teig wird schön dünn ohne zu reissen.
Wenn der Teig ausgerollt wird immer den restlichen Teig im Kühlschrank aufbewahren. So bleibt er kalt und lässt sich optimal verarbeiten.
Das war der erste Teil der Plätzchen Backen Reihe. Ich hoffe diese Anleitung hilft euch beim Zubereiten des Mürbeteig.
Hier geht es zum Mürbeteig Rezept.
Hier gibt es Plätzchenrezepte. Im Teil zwei geht es dann um die anderen Teigarten welche beim Plätzchen backen noch verwendet werden. Eierteig, für die Makronen Eiweissmasse, Honigteig.
So und jetzt ein paar Plätzchen aus Mürbeteig:
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- Das meiste kannte ich schon, habs aber gelesen...
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- Alter Hut, schreib endlich etwas interessantes!!!
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