Neuigkeiten über Yahoo! 360° | Beta-Feedback
Eigene Seite auf Yahoo! 360° erstellen

Marco

Hauptseite  |  Blog  |  Feeds  |  Freunde  |  Listen

  • Schule:Universität Bielefeld

Marco ist nicht in Ihrem Yahoo! 360°-Netzwerk.

Letzte Aktualisierung Di, 13. Nov. 2007 Mitglied seit Oktober 2006

Nonsense is better than no sense at all !! Antworten

1 - 2 von 2 Erste | < Zurück | Weiter > | Letzte

Marco's Randbemerkungen Vollansicht | Listenansicht

Don't ask me what I think of you - I might not give the answer that you want me to...

some more Russenpower
Diebe bedrohen Verkäuferin mit dem Tode
Russisches Paar geht mit vier kleinen Kindern in der Bahnhofstraße zum Stehlen

Bielefeld (tok). Ein besonders übles Paar der Gattung Ladendieb ist am Mittwoch in einer Boutique in der Bahnhofstraße in Erscheinung getreten. Im Beisein von vier Kindern bedrohten sie eine Verkäuferin mit dem Tode. Gegen 15.30 Uhr beobachtete eine 26-jährige Angestellte des Bekleidungsgeschäfts einen Mann und eine Frau, die an den elektronischen Sicherungen der Verkaufsware manipulierten.

Als sie das Paar daraufhin ansprach, reagierte besonders die Frau sofort aggressiv und beleidigend. Die ertappte Diebin beschimpfte die Mitarbeiterin, wobei unter anderem das Wort "Schlampe" fiel.

Nachdem das Paar mitbekommen hatte, dass die Polizei informiert worden war, drohten sie der 26-Jährigen, man werde sie abstechen. Dann hätte sie wenigstens einen Grund die Polizei zu rufen. Der Mann fügte noch hinzu, dass man sich wiedersehen werde, und dass sie dann schon erleben werde, was ihr passiere. Das Paar verließ noch vor dem Eintreffen der Polizei ohne Diebesgut das Geschäft.

Nach Angaben der Mitarbeiterin hat es sich bei den aggressiven Dieben zweifelsfrei um Russen gehandelt. Der Mann war 30 bis 35 Jahre alt, hatte kurzes, dunkles Haar, war komplett schwarz gekleidet und deutlich alkoholisiert. Seine Partnerin war etwa 25 Jahre alt, hatte langes, blondiertes Haupthaar und war mit einem auffälligen Kleid im militärischen Tarn-Look bekleidet. Unvorstellbar: Das Paar hatte vier kleine Kinder im Alter von etwa ein bis vier Jahren bei sich. Die Polizei bittet um Hinweise unter Tel. (0521) 54 50.
© Neue Westfälische
Freitag, 15. Juni 2007 - 17:19 Uhr (CEST) Permanenter Link | 0 Kommentare
Kampf gegen Klimaerwärmung vs. Kampf um ein Ölland
Kampf gegen Klimaerwärmung vs. Kampf um ein Ölland Vergrößern
05. Juni 2007

SCHEINHEILIGER ÖKORITTER
Bush kürzt Mittel für Klimaforschung

Zum G-8-Gipfel in Heiligendamm präsentiert sich Bush als Kämpfer gegen die Erderwärmung. Doch zu Hause torpediert seine Regierung die Klimaforschung. Ein vertraulicher Bericht für das Weiße Hauses zeigt: Das dafür wichtigste Satellitenprogramm soll radikal zusammengestrichen werden.

Der Nachrichtenagentur AP liegt ein vertraulicher Bericht an das Weiße Haus vor. Darin warnen US-Wissenschaftler, sie würden demnächst einen Großteil ihrer Fähigkeiten zur Erforschung des Klimawandels vom Weltraum aus verlieren.


Sechs Forschungssatelliten sollten in den kommenden Jahren ins All geschossen werden, um veraltete Vorgänger dort zu ersetzen. Die Orbiter gehören zum seit 1994 aufgebauten National Polar-orbiting Operational Environmental Satellite System ( NPOESS).
Wegen technischer Probleme und eines rasanten Anstiegs der ursprünglich auf 6,5 Milliarden Dollar (4,8 Milliarden Euro) veranschlagten Kosten habe das Verteidigungsministerium nun aber entschieden, nur vier Satelliten in den Orbit zu schicken. Schwerer wiegt ein Einschnitt, der auch die verbliebenen Forschungssatelliten betrifft: Der Schwerpunkt solle nun auf Instrumenten liegen, die der Wettervorhersage dienen. Die meisten Instrumente, die für das Sammeln von langfristigen Klimadaten nötig sind, wurden gestrichen.

"Leider bringt der jüngste Verlust von Klimasensoren das gesamte Klimaprogramm in ernste Gefahr", warnen Wissenschaftler der Nasa und der Atmosphären- und Ozeanbehörde NOAA in dem Schreiben mit dem Absendedatum 11. Dezember. So werde es Lücken beispielsweise bei der Erforschung von Eiskappen, Gletschergrößen, Verdunstung und atmosphärischem Kohlendioxid geben, heißt es weiter. Das Pentagon sowie Nasa und NOAA würden dem Schreiben zufolge für den Großteil ihrer Klimadaten auf europäische Satelliten angewiesen sein.

"Wir sind dabei zu erblinden"

Jack Marburger, Wissenschaftsberater im Weißen Haus und zugleich Adressat des vertraulichen Berichts, sagte, die Situation bereite im Sorgen. Es hätten sich Probleme ergeben und man könne nicht alle Instrumente in die Satelliten einbauen. Jetzt stehe man vor der Frage: "Wie können wir den Schwung in diesem wichtigen Forschungsgebiet beibehalten?" Eine Antwort auf diese Frage hat Marburger zumindest derzeit nicht.


Die Initiative Climate Science Watch, welche die Aktivitäten der US-Regierung in Sachen Klimaschutz kritisch beobachtet, hat den 76-seitigen, ans Weiße Haus gerichteten Bericht auf ihrer Webseite veröffentlicht ( Pdf). Der Gründer der Initiative, Rick Piltz, hält die derzeitige Situation für eine ernsthafte Krise: "Wir sind dabei zu erblinden, was unsere Fähigkeiten betrifft, die Erde zu beobachten", sagte er.

Auch von der renommierten Wissenschaftlervereinigung American Association for the Advancement of Science (AAAS) kam Kritik an dem Plänen der US-Regierung. Ein Zusammenstreichen des Satellitenprogramms werde große Lücken in den Informationen zu Folge haben, die Satelliten kontinuierlich über die Erde sammeln. Ähnlich äußerte sich auch die National Academy of Sciences.

Budgetprobleme angeblich hausgemacht

Verärgert sind Wissenschaftler darüber, dass von acht geplanten Sensoren zur Klimaforschung nur einer tatsächlich wie geplant in die Satelliten eingebaut werden soll. Im April hatten sich Nasa und NOAA zumindest über den Einbau eines Ozonsensors geeinigt. Bei sieben anderen Messgeräten ist jedoch fraglich, ob sie überhaupt zum Einsatz kommen werden. Falls doch, dann sollen sie in ihrem Funktionsumfang im Vergleich zu den ursprünglichen Plänen jedoch deutlich beschränkt werden.

Abgeordnete fordern wegen der aus dem Ruder gelaufenen Kosten im Klima-Satellitenprogramm sogar den Rücktritt von NOAA-Chef Conrad Lautenbacher. "Wir haben hier ein Programm, das rund sechs Milliarden über Budget liegt - ohne Hoffnung auf Besserung", sagte Alisha Prather, Sprecherin des House Committee on Science and Technology, der Wissenschaftsausschuss des US-Kongresses.

Jerry Mahlman, ehemaliger NOAA-Forscher, hält die Budgetprobleme beim Satellitenprojekt für hausgemacht. Er habe Kollegen bereits 1995 vor Schwierigkeiten gewarnt. Das ganze Projekt gleiche einem vorhersehbaren Crash.

cis/hda/AP


© Spiegel Online
Dienstag, 5. Juni 2007 - 13:45 Uhr (CEST) Permanenter Link | 0 Kommentare

Fügen Sie Marco's Randbemerkungen Ihrer personalisierten „Mein Yahoo!“-Seite hinzu:

Zu „Mein Yahoo!“ hinzufügenRSS Info zu Mein Yahoo! und RSS
1 - 2 von 2 Erste | < Zurück | Weiter > | Letzte